Biggi
Der Blog zum Buch
2009.11.26 15:25:42
Zwei Infos möchte ich auf diesem Weg an Sie, dem Leser meiner Seite geben:

Nachdem in der Gedankenschatz-Werkstatt gerade ein Buch am Entstehen ist, hat meine Freundin mir heute einen neuen Blog - den Blog zum Buch-, eingerichtet. Dort werde ich ab sofort weiterschreiben. Diese Seite wird vorerst nicht mehr betextet.
Bitte schauen Sie einfach hier nach:

www.das-rumpelstilzchen-prinzip.de

Bevor Sie das tun, kann ich Ihnen empfehlen, den kurzen Zeichentrick-Video hier auf meiner Seite, unter der Rubrik Perspektivenwechsel, anzuschauen.


Tags: Buch | Blog | Rumpelstilzchen

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Biggi
motivierte Motivation...
2009.11.21 17:35:00
...war für mich ein neuer Eintrag in meinem Gästebuch, um fleißig weiter diesen Blog mit Texten zu beleben. Zu wissen, dass es da irgendwo im Cyper Space jemanden gibt, dem es Spaß macht meine Geschichten regelmäßig zu lesen, das ist doch ein schönes Motiv  weiter dran zu bleiben.
So möchte ich heute berichten, dass ich immer mehr Menschen treffe, die sich über massive gesundheitliche Beeinträchigungen beklagen. Entweder sie sprechen mich direkt darauf an, oder sie erzählen von anderen Menschen, die sie kennen, denen es momentan gar nicht gut geht.
Nein, nicht die Schweinekrankheit hat sie befallen, sondern eigentlich unspektakulärere Symptome haben Besitz von ihnen ergriffen. Müdigkeit, einhergehend mit Schlaflosigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen. Sie fühlen sich schlapp und ausgelaugt und würden am Liebsten den ganzen Tag schlafen. Auch Magenschmerzen und Übelkeit gehen oft einher mit den sonstigen Leiden, die irgendwie immer latent, mal mehr, mal weniger vorhanden sind.
Diejenigen, die mich bewußt fragen und eine Erklärung dafür haben möchten, können mit meiner Antwort in der Regel etwas anfangen und ihr Gefühl sagt ihnen, dass diese Auskunft für sie stimmig ist und ihr gesundheitlicher Zustand somit erklärbar wird.
Anderen Menschen hingegen, denen ich in einem lockeren Gespräch ganz sachte  die Dinge näher bringen will, die da gerade passieren auf unserem schönen Planeten, die schauen mich an, als wäre ich verrückt.
Und tatsächlich - ich bin ver-rückt, und das ist gut so !

Wäre ich und viele andere das nicht, könnten wir die Dinge, die darauf warten, getan zu werden, gar nicht tun. Was sind das für Dinge und aus welchem Grund benötigt man dafür Ver-rückte ?

Es gibt eine Schwingungsanhebung auf der Erde, die bereits begonnen hat und zügig weitergeht, denn die Zeitqualität wird immer höher, wir wechseln sozusagen die Frequenz. Stellen Sie sich das ruhig so vor, wie wenn Sie Ihren Radiosender von Bayern3 auf Energy umstellen, weil Sie z.B. Lust auf andere Musik haben. Viele Menschen haben derzeit Lust auf andere Musik, die Musik der Angst, des Haßes und der Gier, wird umgestellt auf Spaß, Freiheit, Fülle und Liebe.
Diejenigen, die gerade im Hintergrund zugange sind, um diese Musikveränderung herbeizuführen, sind verrückt. Sie haben bereits vor längerem damit begonnen, sich an etwas zu erinnern, was in jedem von uns steckt und angefangen es umzusetzen.
Ver-rückt sind sie auch deshalb, weil diese Tätigkeit in den meisten Fällen belächeld wurde und keine wirkliche finanzielle Perspektive bot und sie machten trotzdem weiter.
Ist das nicht ver-rückt?
Ich kann mich noch erinnern, als ich vor 3 Jahren auf meinen Smart die Beschriftung

gedankenschatz - Bewußtseinstraining

kleben lies. Eine Nachbarin kam mir entgegen und fragte: "Bewußtseinstraining, was ist denn das ? Zahlt das die Krankenkasse ?"


Tags: Schlaflosigkeit | Übelkeit | Magenschmerzen | Schwingungserhöhung | Bewußtseinstraining | Motivation

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Biggi
Freitag, der 13. Aberglaube - oder was?
2009.11.13 12:55:32
In Jerusalem wurde im Jahr 1115 der Orden der Tempelritter gegründet. Die Templer waren hervorragende Krieger und als die besten der damaligen Welt bekannt. Lustigerweise hatten sie auch zu ihren nach außen hin propagierten Feinden, zu den Sarazenen, gute Beziehungen, was darauf schließen lässt, dass man auch damals schon drauf Wert legte, der breiten Masse etwas vorzugaukeln.

Die Tempelritter studierten Wissenschaften und die Kunst. Bilder in Klöstern zeigen, dass sie sich mit Astrologie, mit Alchemie, mit Geometrie und Numerologie auskannten. Es gab jüdische Vereinigungen, die sich stark mit der Kabbala beschäftigten, zu denen sie Kontakt pflegten. Die Templer waren bereits zwei Jahrzehnte nach ihrer Gründung der reichste und mächtigste Orden Europas. Der Reichtum entstand durch ein starkes Wachstum und durch Schenkungen von Land und Geld. Damit begannen sie als die ersten europäischen Bankleute tätig zu werden und es war erstmals möglich, Geld in Ort A einzuzahlen und in Ort B bei einer anderen „Templer-Niederlassung“ abzuholen! Es ist nicht nachvollziehbar, wie der erstaunliche Wachstum der Tempelritter zustande kam, es gibt dazu aber jede Menge Geschichten. Eine davon ist, dass der damalige König von Jerusalem die Ritter in einem Trakt seines Palastes einquartiert hatte, der über dem Tempel des Salamons errichtet worden war, unter dem wiederum die mit Schätzen angefüllten Tempel von Jerusalem liegen. Dort machten die Templer Ausgrabungen und fanden sagenhafte Schätze.

Als gesichert gilt auf alle Fälle, dass sie als Kampfmacht zurücktraten und als Geldgeber und Berater fungierten. Möglicherweise erhielt der Orden auch viele Schenkungen aufgrund von Reliquien, die Heilkräfte hatten und in deren Besitz sie waren.

Der Orden verteilte sich innerhalb Europas. Man kann sich vorstellen, dass sie sich mit ihrem „Way of Live“ einige Feinde schufen. So wurde z. Bsp. der damalige König von Frankreich zunehmend säuerlicher und wollte etwas gegen sie unternehmen. Ein bißchen intrigieren hier, ein bißchen intrigieren dort – wie das halt so ist – und schon wurde ein neuer Papst installiert, der dann zusammen mit dem König die Verhaftung der Tempelritter in Frankreich veranlasste. Deren Besitz sollte natürlich sofort beschlagnahmt werden. Man glaubt es kaum, dieser Unglückstag, an dem dieser großangelegte Übergriff geschah, war Freitag, der 13. Oktober 1307!

Ein netter Zufall, der mit „unserem“ Freitag den 13. sicher nichts zu tun hat, oder doch? Ein Großteil der Templer wurde allerdings damals gewarnt und konnte flüchten. An der Atlantik-Küste von Frankreich standen Segelschiffe im Hafen, die am nächsten Tag weg waren und weder diese Flotte noch der Schatz tauchten je wieder in der Geschichte auf. Oder tummeln sich vielleicht die Nachfolger immer noch auf unserem Planeten ? Kann darüber eine Antwort bei Indiana Jones gefunden werden ? Am Ende bleiben wie so oft, jede Menge Fragen offen.....


Tags: Tempelritter | Alchemie | Jerusalem | Papst | Indiana Jones

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Biggi
Demokratie ist, wenn man wählen darf, wer einem verarscht !
2009.11.10 19:41:35
Zwar hat unser lächelnder Hosenanzug heute, beim Vortragen der Regierungserklärung, eine etwas ernstere Miene gehabt als sonst, wenn Sie auf Bussi-Tour im Ausland unterwegs ist, aber das sollte wohl ihre nichtssagenden Worte besser transportieren.
Sie sprach von Dingen, die die Regierung 2011 und nach 2013 machen wollen, da kann ich nur sagen: Meine Lieben, ihr werdet dann in dieser Form nicht mehr unter uns sein und das ist gut so. Wir werden unsere Geschicke selbst in die Hand nehmen und in Zusammenarbeit mit dem kosmischen Geistfeld zu echter Freiheit und allumfassender Liebe gelangen und dadurch  im Kollektiv unseren wunderschönen Planeten in ein absolutes Paradies verwandeln.
Viele Menschen, die ich kennen und auch welche die ich nicht kenne, arbeiten schon unermüdlich dran, diese Dinge in Erscheinung treten zu lassen und es werden täglich mehr.
Ich würde mich freuen, wenn Leser dieses Blogs ermutigt würden, diesem Kreis geistig beizutreten, um dabei zu sein bei der großartigen Verwandlung, die bereits jetzt stattfindet.


Tags: Regierungserklärung | Merkel | 2012 | 2013 | Paradies

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Biggi
Im Schweinsgalopp in eine neue Runde
2009.10.31 17:14:31
Folgendes wird heute im Internet unter Tagesschau.de gemeldet: Der Virologe Michael Pfleiderer rechnet nach eigenen Worten damit, dass die Impfmüdigkeit der Deutschen bei der Schweinegrippe bald verschwinde: "Ich weiß, dass die Stimmung über Nacht umschlägt, sobald wie jetzt in den USA die Zahl der Schwerkranken steigt und die Krankenhausbetten knapp werden", sagte der Impfstoff-Experte des Paul-Ehrlich-Instituts der "WirtschaftsWoche". Es gebe keinen Grund für Vorbehalte: Die kritisierten Wirkungsverstärker seien erprobt und in herkömmlichen Grippe-Impfstoffen millionenfach gespritzt worden. Gegenwärtig werde "unglaublicher Blödsinn als Wahrheit" verkauft, so Pfleiderer weiter. Ich persönlich muß sagen, ich habe die Nase voll von den sogenannten Experten, die irgendwelche Titel haben (oder frei erfunden sind, wer weiß das schon !) Statistiken rausgeben und Aussagen machen, die gemeingefährlich sind. Natürlich spielt hier das liebe Geld die entscheidende Rolle, für solche Artikel wird man nämlich sehr gut bezahlt. Mich würde es freuen, wenn immer mehr Menschen aufwachen und sich ihre Meinungsbildung auch noch aus anderen Kanälen holen würden, um dann die Möglichkeit haben gegeneinander abzuwägen und das Gefühl sprechen zu lassen. Was hier wirklich gespielt wird - und es ist letztendlich ein Spiel - würde dann schnell klar werden. Da ich aber sicher weiß, dass wir unaufhaltsam auf dem Weg dorthin sind, diese Dinge zu erkennen, steht mir eigentlich nur noch meine Ungeduld im Weg, wann genau es passieren wird. Was z. Bsp. der nette Mensch im oben zitierten Artikel absondert, erliegt dann der völligen Bedeutungslosigkeit. Mei is des schee !

Tags: Impfmüdigkeit | Virologe | Experten | Schweinegrippe

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Biggi
Plan B, oder eigentlich Plan A ??
2009.10.17 17:40:54
Plan B Was Tun, wenn wir alle unsere Jobs verlieren ? Dann ist der Moment gekommen, sich völlig neu zu erfinden und sein wahres Ich zu entfalten.
Aber ist das wirklich so einfach ?
So ist  die Frage auf dem Titelblatt des SZ Magazin, beigelegt der Freitagsausgabe von gestern.

Was wäre wenn der Sinn unseres Lebens von Anfang an gewesen wäre: sein wahres Ich zu entfalten ? Wenn das eben genau anders herum vorgesehen war. Von wem auch immer, von ihnen selbst vielleicht,  im sogenannten "geistigen Reich" bevor ihre Seele sich wieder auf den Weg in die Materie gemacht hat. Sie wollten in diesem Leben ihr wahres Ich entfalten und das war ihr Plan A, doch dann kam das große Vergessen dazwischen.
Sie wurden von anderen Dingen während ihres Aufwachsens und Erwachsenwerdens regelrecht überzeugt. Karriere, Ansehen in der Gesellschaft, materielle Werte, so hieß es seien wichtig im Leben. Sie konnten diese Anforderungen entweder erfüllen, vermissten jedoch sonst die wirklichen Wohlfühlgefühle, oder aber sie konnten es nicht erfüllen, fühlen sich deswegen als Versager und das Leben wird immer anstrengender für sie, da an allen Ecken und Enden das vermeintlich wichtigste fehlt: das Geld.
Was nun ?
Vergessen Sie Plan B ! Es war sowieso nicht der ihrer Seele und ja, es darf einfach sein, sein wahres Ich zu entdecken. Nur der Anfang ist es, der die Sache schwer erscheinen läßt. Der Momemt in dem der Job weg ist, in dem Moment, wo sie womöglich Abstriche ihrem Lebensstil machen müssen, ja, da gibt es halt Zeiten in denen mehr Monat als Geld übrig ist. Na und ? Es wird ihnen nur glaubend gemacht, es ginge hier auf unserem Planeten nur ums Geld, das ist eine Illusion.
Wenn Sie diese Erkenntnis mit tiefstem Herzen erfassen können, dann wissen sie, von was ich rede. Und wissen sie, was das paradoxe daran ist ?
Genau in diesem Moment tut sich eine Tür nach der anderen auf und Geld oder was es auch immer sonst ist, was sie benötigen, fließen und sie würden ihn nie mehr wollen, ihren halbschaurigen Plan B, der von anfang an zum Scheitern verurteilt war.


Tags: SZ Magazin | Plan B | wahres Ich

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Biggi
Obama und Theodor Fontane - Was haben sie gemeinsam ?
2009.10.14 12:17:02
13.000 Soldaten, um genau zu sein. Hier die Meldungen der einschlägigen Tagespresse von gestern und heute:

US-Präsident Barack Obama ist nach einem Bericht der "Washington Post" dabei, die Truppen in Afghanistan stillschweigend aufzustocken. Er habe die Entsendung von mindestens 13.000 weiteren Soldaten angeordnet, worüber öffentlich nicht gesprochen werde, berichtet das Blatt unter Berufung auf Pentagon-Insider.

und hier ein Gedicht, geschrieben von Theodor Fontane vor über 100 Jahren:

Das Trauerspiel von Afghanistan

 

Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,

Ein Reiter vor Dschellabad hält.

„Wer da!“ – „Ein britischer Reitersmann,

Bringe Botschaft aus Afghanistan.“

 

Afghanistan ! Er sprach so matt;

Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,

Sir Robert Sale, der Kommandant,

Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.

 

Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn,

Sie setzen ihn nieder an den Kamin,

Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,

Er atmet hoch auf und dankt und spricht:

 

„Wir waren dreizehntausend Mann,

Von Kabul unser Zug begann,

Soldaten, Führer, Weib und Kind,

Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

 

Zersprengt ist unser ganzes Heer,

Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,

Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,

Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt.“

 

Sir Robert stieg auf den Festungswall,

Offiziere, Soldaten folgten ihm all,

Sir Robert sprach: “ Der Schnee fällt dicht,

Die uns suchen, sie können uns finden nicht.

 

Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,

So lasst sie´s hören, dass wir da,

Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,

Trompeter, blast in die Nacht hinaus!“

 

Da huben sie an und sie wurden´s nicht müd,

Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,

Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,

Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.

 

Sie bliesen die Nach und über den Tag,

Laut wie nur die Liebe rufen mag.

Sie bliesen – es kam die zweite Nacht,

Umsonst, dass ihr ruft, umsonst dass ihr wacht.

 

Die hören sollen, sie hören nicht mehr,

Vernichtet ist das ganze Heer,

Mit dreizehntausend der Zug begann,

Einer kam heim aus Afghanistan.

 

Theodor Fontane, Gedichte (Sammlung 1898)


Ich vermute, dass Herr Fontane das Gedicht nur deshalb schrieb, weil zu seinen Lebzeiten 13.000 Menschen die in den Tod gingen, viel waren und er dieses denkwürdige Ereigniss auf diese Art und Weise festhalten wollte. Herr Obama hingegen lebt in einer Zeit, wo es Menschenleben genug gibt und man wegen so einer läppischen Zahl nicht lange fackelt und schon gleich gar keine Gedichte darüber schreibt.

Übrigens war diese Amtshandlung von Herrn Obama 4 Tage nachdem ihm der

Friedensnobelpreis verliehen wurde.

Einen schönen besinnlichen Tag noch !



Tags: 13.000 Soldaten | Afghanistan | Theodor Fontane | Obama

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Biggi
Loslassen und Abnehmen
2009.10.13 14:20:04
Unter diesem Titel hat mir jemand, den ich mittlerweile meine Freundin nennen darf, einen Text geschickt und mich gebeten, ihn in O-Ton hier in meinen Blog zu stellen, was ich hiermit tue. Die Geschichte zu ihr und mir und wie wir uns wiedertrafen beabsichtige ich in einem der nächsten Einträge zu erzählen. Manche brauchen eine Fernsehsendung, die da heißt: "Bitte melden", andere hingegen machen´s über andere Kanäle, aber wie gesagt, dazu bald mehr.
Hier erst mal ihre Geschichte:

Ich denke es wird Zeit dass ich mich in Deinem Blog auch mal zu Wort melde.

 

Ich bin inzwischen in einem so genannten reifen Alter und habe mich noch nie so wohl gefühlt wie jetzt. Nach jahrelangen erfolglosen Abnehmversuchen und Diäten habe ich es endlich geschafft wirklich konstant abzunehmen. Niemals hätte ich gedacht dass es wirklich so einfach ist und dazu hast Du mir liebe Biggi verholfen.

 

Du hast mir gezeigt, dass ich loslassen und mich akzeptieren muss bevor sich etwas ändert.

Ich habe meinen Körper angenommen wie er war, selbst mit 93 Kilo im Dez. 2008, und bin mein Freund geworden.

 

Zum Abnehmen gehört auch das Loslassen können (hast Du mir gesagt). Ich habe mit Aufräumen angefangen um besser loslassen zu können. Zuerst in der Wohnung und dann den Keller, denn der hat bekanntlich mit der Vergangenheit zu tun. Ich weiß es klingt komisch, wenn man beim Abnehmen vom Aufräumen spricht.

Doch durch diese Veränderung im Außen hat sich auch mein Inneres verändert

Und mit jedem Stück das ich weg gab fühlte ich mich wohler und habe zudem auch mehr und  mehr abgenommen. Meine Essgewohnheiten habe ich dabei nicht verändert.

 

Aber ich habe ich mir vorgestellt wie ich mit 75 Kg ausschaue und wie ich mich dabei fühle.

 

Inzwischen ist ein knappes Jahr vergangen, ich wiege 71 Kg, musste glücklicherweise meine Kleidung ändern bzw. neu kaufen und fühle mich einfach super. Denke so 2-3 kg könnten schon noch gehen.

 

So das war`s jetzt mal fürs Erste. Natürlich hat sich auch sonst einige bei mir geändert, doch das ist dann wieder ein anderes Thema.



Tags: Gedankenkraft | Vergangenheit | Aufräumen | Loslassen | Abnehmen

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Biggi
Die Münchner Hausberge...
2009.10.06 14:02:25
...werden von mir im Herbst alljährlich abgewandert. Schon als kleines Mädchen, mein Opa väterlicherseits war bei der Bergwacht, lief ich auf der Beniwand, auf dem Herzogstand und was es sonst noch so vor den Toren Münchens gibt, umeinander. Im Sommer raufgehen, im Winter runterfahren, das ist mein natürliches Verhalten dazu.
Nachdem das aber in den letzten Jahren dermaßen in Mode gekommen ist, mit den Bergen, ist es halt immer sehr bevölkert und nicht jeder ist vom Sportgeist so erfaßt, dass er sich mit der Leibesübung hoch, oder im Winter entsprechend runter zu kommen, leicht tut.
So erlebt am vergangenen Sonntag, ein Traumwetter sorgte dafür, dass vom morgentlichen Stau bis zu überfüllten Parkplätzen an den Talstationen, alles dabei war, was das einsame Wandern in den Bergen nicht immer gewährleistet.
Beim Hochgehen war vor uns eine Familie, der Vater war mit der Tochter in einer eifrigen Diskussion, deren Inhalt ich aber nicht mitbekam, da ich noch ein Stück zu weit weg war. Als ich näherkam hörte ich, wie die Tochter zu ihrem Vater sagte:
"Du sagst doch nur es macht dir Spaß, weil du meinst, dass du davon abnimmst!,
da ich das aber nicht brauche, macht es mir eben keinen Spaß, da raufzulatschen"
Peng ! Das hat gesessen.
Jedenfalls wurde mir klar, was die Gründe für Menschen sein können, sich diesen,  für einige in der Tat sehr beschwerlichen Weg aus zu suchen.


Tags: Berge | münchner Hausberge | Wandern

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Biggi
Was Voltaire über die Schweinegrippe sagte
2009.10.02 07:09:39

Ärzte schütten Medikamente,........von denen sie wenig wissen
zur Heilung von Krankeiten,.............von denen sie noch weniger wissen
in Menschen hinein......................von denen sie gar nichts wissen.
(Voltaire)



Tags: Schweinegrippe | Heilung | Voltaire

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Biggi
Verzweiflungstat auf sinkendem Schiff
2009.09.30 20:52:02

Verzweiflungstat auf sinkendem Schiff

Die Labour-Party trifft sich im Seebad Brighton zum Parteitag, mit äußerst trüben Zukunftsperspektiven. Ein Delegierter spricht von einem Gefühl wie auf dem Deck der Titantic.
*********
Das war heute eine der zahllosen Meldungen in der Medienlandschaft.
Mir ist dabei spontan aufgefallen, dass die Titanic im April 1912 gesunken ist und wir nicht mehr allzu lange zu diesem Datum haben, nur 100 Jahre später halt und ich schon immer davon ausgegangen bin, dass es innerhalb der Zeit einfach nur dauernde Wiederholungen gibt, wobei die Quintessenz gleich bleibt, nur die äußeren Umstände sich verändern. Das Muster ist sozusagen das Gleiche, nur das Bewußtsein ist ein anderes.
Diese Sichtweise hat sich bei mir eingestellt, als ich ein Kind war und ich Zeitreisen unternommen habe. Gesagt hab ich das freilich niemand, sonst hätten die mich noch weggesperrt !
Ich kann es mit Worten nicht genau erklären, aber die Umstände auf der Titanic damals brachte ich heute beim Lesen dieses Artikels, sofort mit den momentanen Geschehnissen in Verbindung und es machte in meinem Verständnis Sinn, besonders im Hinblick darauf, dass es sich um einen Bericht aus England handelt.
Ein energetisches Problem, quasi und keiner blickt durch, macht nichts, dachte ich mir, denn bald gibt es noch viel mehr bewußtere Menschen und dann wird vieles klarer.
Gott sei dank, wie wir in Bayern sagen.


Tags: Verzweiflungstat | Titanic | England | sinkendes Schiff

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Biggi
von Blog zu Blog
2009.09.25 22:10:21
http://dieheiler-derfilm.blogspot.com/

an scheena dog no....


Tags: die heiler-der film | wolfgang t.müller | heiler portal

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Biggi
Herr, laß abend werden...
2009.09.23 11:56:51
....hat meine Oma immer gesagt, wenn Sie was gehört oder gesehen hat, was sie als völlig absurd bzw. wider ihres bodenständigen Verständnises von der Welt, empfunden hat.

So ist es mir gestern gegangen, als mir eine Dame auf der Hundewiese folgendes erzählte:
"Ich komme mit dem Trachtenhemden bügeln gar nicht mehr nach. Meine beiden Söhne sind nur noch auf der Wies´n (münchnerisch für Oktoberfest)." Ich meinte nur, sie solle froh sein, dass sie keine Töchter habe, dann müßte sie Dirndlblusen bügeln, was noch fieser ist.  Ohne darauf eine Antwort zu geben, fuhr sie fort:" Ich bin ja so froh, dass sie das mit dem Krav Maga gemacht haben" Mit dem was?? fragte ich erstmal nach, denn ich konnte diese Aussage nicht zuordnen. "Ja Krav Maga heißt das !"
Eh, wie ? Und was kann ich mir da drunter vorstellen ? "Das ist eine israelische Selbstverteidigungsmethode", klärte sie mich auf. Noch immer stand ich auf der Leitung und konnte zwischen den Trachtenhemden, der Wies´n und dieser Methode mit dem merkwürdigen Namen keinen Bezug herstellen. "Meine Söhne haben einen Kurs mitgemacht, der von einer Security Firma anläßlich des Oktoberfestes angeboten wurde und da haben die das Krav Maga gemacht, sie mußten sogar in der Lederhosen kommen, damit sie lernten sich darin zu bewegen. Sie übten das Abfangen von Maßkrügen und wie man seine Freundin am Besten durch eine Menschenmenge schleußt und wie man sich in einer Massenschlägerei verteidigt."
Ich stand völlig fassungslos auf der Hundewiese und wiederholte das von ihr gesagte, um sicher zu gehen, dass ich mit nicht verhört hatte. Eine israelische Selbstverteidigungsmethode zeigt unseren jungen Burschen, wie man sich in der Lederhos´n bewegt !?! wie man auf einen fliegenden Maßkrug reagiert !?! (am Besten mit ducken vielleicht) und wie man mit seim Mädl über d´Wies´n geht !?!
Meine Oma würde sich im Grab umdrehen, wüßte sie das und ich lang mir ehrlichgesagt auch ans Hirn und wundere mich über nix mehr.


Tags: Wies´n | Oktoberfest | Trachtenhemden

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Biggi
Golfen, um Spaß zu haben, macht das Sinn ?
2009.09.20 14:02:53
Mein Lebensgefährte und ich waren für ein paar Tage mit drei befreundeten Päarchen in in einem Golf- und Wellness Hotel im Bayrischen Wald. Wir beide hatten zweimal Schnuppertraining auf dem Übungsplatz gebucht, wohin gegen die anderen sechs Leute bereits Golfer sind, mit unterschiedlichen Spielstärken halt. Für mich war es eine reine Spaßveranstaltung, denn ich mache mein ganzes Leben Sport in den unterschiedlichsten Disziplinen, angefangen vom Skifahren, übers Tanzen bis hin zum ganzheitlichen Fitnesstraining, mit dem ich 10 Jahre meines Lebens sogar noch Geld verdient habe. Mit einem Wort, ich habe eine überdurchschnittliche Motorik und Bewegungswahrnehmung und wußte vom groben Ablauf her schon, um was es beim Golfspielen geht und nachdem es ja auch spielen heißt, nahm ich das einfach wortwörtlich.
Bereits am Vorabend, als wir nacheinander ankamen und uns zum Abendessen trafen, drehte sich das Gespräch nur um eins: richtig ! ums Golfen. Besonders eine unserer Bekannten ermahnte uns immer wieder, daran zu denken, dass Golfen zu lernen ein jahrelanger Prozess sei und selbst sie sei nach über einem Jahr noch blutige Anfängerin und so weiter und so weiter.
Die Menüfolge und die Qualität der Speisen entschädigte uns jedoch, dass wir das muntere Geplapper beim einen Ohr rein und beim anderen Ohr rausliesen, ohne Schaden daran zu nehmen.
Am nächsten Morgen beim Frühstücken ging es erneut, man glaubt es kaum, ums Thema Golf. Die "blutige Anfängerin" der Gruppe wird heute erstmals auf einem 18-Loch Platz spielen und das war Anlaß genug für sie, uns genau zu erklären, warum das ein einschneidendes Erlebnis im Leben eines Golfers ist und das wir beide da noch sehr viel schwierige und langwierige Lernphasen vor uns haben. Wäre ich nicht zufälligerweise Bewutßseinstrainerin und resistent gegen Glaubenssätze dieser Art, hätte ich genau zu diesem Zeitpunkt aufgegeben und den Schnupperkurs, angesichts dieser zermürbenden Aussichten, abgesagt.
So jedoch führen wir vollmotiviert und mit guter Laune zu dem Übungsplatz. Mit einer weiteren Aspirantin bildeten wir die Gruppe, die an diesem und dem nächsten Tag in die Basiskenntnisse des Golfsports eingewiesen werden sollen.
Nachdem wir uns untereinander und mit unserem Traininer bekannt gemacht hatten, hielt dieser eine kleine Ansprache zum Thema Golf und meinte dabei: der Hauptgrund, weswegen man Golfspielen sollte, sei, Spaß  zu haben, denn wie der Name schon sagt handle es sich dabei um ein Spiel und außerdem kann man nur in der entspannten Körperhaltung sein, die man unbedingt bräuchte, um Golf zu spielen, wenn man Spaß dabei hätte. Lernen fuhr er fort, bedeutet vom Kleinen zum Großen, vom Bekannten zum Unbekannten und vom Leichten zum Schweren, das dann wiederum leicht wird.
Ja, dachte ich genauso entdeckt auch ein Kind seine Welt und lernt sie dabei kennen. Es ist schon erstaunlich, wie schwer die meisten Menschen sich die Dinge machen und wie sie sich durch einschränkende Glaubenssätze selbst behindern dabei, Spaß zu haben und mit Freude zu leben. Dabei sind es in den meisten Fällen Aussagen, die ungefiltert 1:1 einfach nur nachgeplappert werden, gedankenlos und in Unwissenheit, wie sehr sie einem selbst schaden, bei der Verwirklichung der eigenen Ziele.
Klar, ist eine Sportart zu erlernen ein Prozeß und bedeutet üben, üben, üben und es wird logischerweise Menschen geben, die mehr Talent für das Eine wie für das Andere haben . Anderen aber von vornherein schlechte Gefühle zu machen, gehört aus meiner Sicht aber nicht zu den Spielregeln, egal um welches Spiel es sich handelt.


Tags: Golf | schlechte Gefühle | Glaubenssätze

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Biggi
Mit fremden Federn schmücken
2009.09.17 11:32:07
Gestern stattete ich einer Bekannten einen Besuch ab und als ich so bei ihr am Küchentisch sitze, fällt mir ein Blatt auf, das aus einem ziehmlich hohen Stapel Papier hervorlugte, so als wollte es mich auf sich aufmerksam machen. Ich zog daran und hatte das DIN A4 Blatt in der Hand. Als ich den Text las, ich hatte etwas Zeit, meine Bekannte war grad in der Wohnung unterwegs, hätte es mich beinahe vom Stuhl gehaut. Es war ein Gedicht in bayrischer Mundart geschrieben, das mir so aus dem Herzen sprach und ich es im ersten Moment ein bischen schade fand, das nicht selbst gedichtet zu haben.
 
Nur wer hat es denn gedichtet ? Es stand kein Name darunter und das Papier auf dem es geschrieben stand machte auch einen nicht mehr ganz neuen Eindruck. Meine Bekannte betrat die Küche, ich hielt ihr das Blatt unter die Nase und frage sie: wer hat denn das gedichtet ? Sie schaute auf die Papierseite, die ich ihr vors Gesicht hielt und überflog rasch den Text. Ich weiß es nicht, woher hast du denn das ? Ich kenn das nicht ! Aus dem Stapel hier, klärte ich sie auf, du mußt es doch kennen, wenn es sich bei deinen Sachen befindet. Nein, sagte sie, der Stapel ist uraltes Papier, das ewig in irgendwelchen Schränken lag, ich will es schon seit einigen Tagen weg werfen, du kannst das Gedicht aber gerne mitnehmen.
Eine ganz kurze Sekunde lang (oder sind Sekunden immer gleich lang, hmm!?!), dachte ich darüber nach es einfach zu benutzen und meinen Namen drunter zu schreiben. Nach dem Motto: Weiß doch eh kein Mensch ! In der selben Sekunde, als ich mit diesem Gedanken spielte, fiel mir eine Grundsatzparole meiner Oma ein: Man soll sich nicht mit fremden Federn schmücken!
Es bräuchte kein Urheberrecht und keinen eingetragenen Schutz usw., wenn sich jeder an diese simple Regel halten würde. Die ganzen Menschen, die dazu abgestellt sind im Internet rumzugrasen um "Verbotenes" ausfindig zu machen, mit nur einer Gesinnung: abzuzocken, die wären glattweg überflüßig. Die Welt könnte so einfach und schön sein, wenn wir nur alle wieder zu diesen Grundwerten zurückfinden könnten, wir sind aus meiner Sicht übrigens auf dem Weg dahin, das zu erkennen und zu ändern. Meine Oma, die von einer Wolke aus zuschaut, wird es sicherlich glücklich machen und mich auch.

Nun aber das Gedicht: A´Drittel langt

Mia Menschen, des is wirkle wahr,
ham so vui Ärger, so vui Sorgen,
oft ärgert uns, was gestern war,
dann ham ma´Angst vor übermorgen

Dabei is des unnötig dumm,
ma werd vom Sorgenwurm derbissen -
was gestern war, is doch scho rum ,
was morgen kimmt, ko koana wissen.

Wenn dir des oane nur gelingt:
Vergiß des "gestern" und des "morgen",
nimm nur, was heut´der Tag dir bringt,
dann hast bloß mehr a´Drittel Sorgen !

(Autor unbekannt)


Tags: Werte | Gedanken | Sorgen | Gedicht

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Biggi
Schmerzen und Gedankenkraft
2009.09.16 12:47:02
Bevor ich mich heute morgen hinsetzte und diesen Eintrag schreiben konnte, mußte ich erst mal meine Einstellung zu dieser Tätigkeit ändern. Ich konnte bisher die Sinnhaftigkeit bzw. sogar die Notwendigkeit des Blog-schreibens nicht erkennen, denn ich machte bei meinen Überlegungen einen entscheidenden Fehler: Ich ging von mir aus ! Und ich bin war der Meinung, dass es doch niemanden geben kann, der sich vor den Computer setzt und in Blogs rumliest, da geht man doch lieber mit dem Hund im Wald gassi, macht Sport, bügelt die Wäsche oder putzt das Haus. Das sind Beschäftigungen, bei denen man gleich ein Ergebniss hat, dass man sehen oder spüren kann.
Doch eine gute Freundin von mir, piekste mich damit immer öfter, sie hatte nämlich eine völlig andere Einstellung zu dem Thema und zählte mir viele Gesichtspunkte auf über die Vorteile für mich, meinen Blog zu haben. Da ich ein bewußter Mensch bin und immer auf die Umstände die in meiner äußeren Umgebung passieren, reflektiere, wurde mir nach und nach klar, ich ändere meine Einstellung dazu und fange dann an zu schreiben und verlasse somit meine Komfortzone ein weiteres Mal in meinem Leben....
...und hier der erste Eintrag...

Gestern rief Herr X bei mir an. Ein älterer Herr, den ich im Zusammenhang mit einem sozialen Projekt, bei dem ich ehrenamtlich mithelfe, kenne. Wir wollten ein paar Termine, die in der nächsten Zeit anfallen besprechen und wir kamen ins ratschen. Nachdem ich wußte, dass es um seine Gesundheit in der letzten Zeit nicht zum Besten bestellt war, fragte ich nach seinem Befinden.
Ja mei, sagte er, das wird immer mehr statt weniger. Jetzt sei auch noch ein Leistenbruch und kurz drauf ein Rückenproblem verbunden mit starken Schmerzen aufgetaucht, berichtete er weiter. Der Leistenbruch wird in nächster Zeit operativ versorgt und wegen der Schmerzen sei er in das Schmerz-Zentrum verwiesen worden, das er in den nächsten Tagen erstmalig aufsuchen wird.
Ich gab zu Bedenken, dass auch meiner Sicht Krankheiten uns auch immer was sagen wollen, besonders, wenn es sich so massiv zeigt und gleich mehrere Sachen hintereinander in Erscheinung treten. Ja, Ja, das wisse er und er sei sehr offen für diese Betrachtungsweise und hat auch schon mal ein Buch darüber gelesen, nur darüber hinaus ist er noch nicht gekommen.
Daraufhin erzählte ich ihm von meinen Schmerzen im rechten Knie, die vor einigen Monaten aufgetaucht sind und dann immer stärker und in kürzeren Abschnitten kamen. Es war nicht zu zuordnen, in welchem Zusammenhang sie standen. Ich konnte sitzen, einfach nur gehen oder längere Zeit das Gaspendal drücken, das war egal. Am ehesten gut war es eigentlich beim Sport, da spürte ich fast nie etwas.
Er wurde neugierig und fragte danach, was ich sie losgeworden bin und wenn ja, wie ?
Da erklärte ich ihm meine Übung, die ich öfter in unregelmäßigen Abständen und für mich ganz wichtig, ohne Druck aufzubauen, angewandt habe:

Ich lege mich dazu hin, schließe die Augen und stelle mir eine handballgroße Lichtkugel vor, die langsam hinunter zu meinem Knie wandert und es völlig durchdringt mit ihrem Licht. Ich schicke dann meine völlige Aufmerksamkeit in das Gelenk und denke dabei an Dinge, wie die Zellen, die Sehnen, die Knochen und das Blut, die darin jetzt ihre tägliche Aufgabe erfüllen. Ich spüre in den Schmerz hinein und lasse ihn gewähren, er ist für etwas gut und deswegen hat er seine Daseins-Berechtigung. Unter diesem Vorgang verbindet sich der Schmerz mit der Lichtkugel und sie steigt auf, löst sich vom Knie und steigt immer weiter nach oben, bis sie nicht mehr zu sehen ist. Dann beende ich die Übung , und wende mich mit meiner Aufmerksamkeit sofort anderen Aufgaben zu.
Herr X fand es spannend, was ich ihm da erzählte, denn nachdem er das Buch über Heilung gelesen hatte, so erzählte er mir, hatte er einen fast ähnlichen Traum im Zusammenhang mit seinen eigenen Befindlichkeiten. Er war nun fest entschlossen, neben der Behandlung im Schmerz-Zentrum auch eine derartige Übung für sich zu entwickeln, denn doppelt genäht hält ja bekanntlich besser.
Was meine Knieschmerzen betrifft, so sind sie seit einigen Wochen weg und alles ist gut. Was ich aber tue ist, jeden Tag bewußt dankbar zu sein, dass so etwas möglich war.


Tags: Gedankenkraft | Schmerzen | Blog

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